Die Systemgastronomie

Ihre Wissensdatenbank rund um die Systemgastronomie

Lieferantenauswahl

Die Bedeutung der Lieferantenauswahl

Wenn man ein Produkt beschaffen möchte oder wenn mehrere Lieferanten das gleiche Produkt anbieten muss man sich für einen Lieferanten entscheiden. Diese Lieferantenauswahl kann auf Grund mehrerer Faktoren getroffen werden.

Meistens ist der Preis ausschlaggebend und der günstigste Lieferant bekommt den Zuschlag. Bei dem Preis sind auch noch Rabatte (die vom Warenpreis wegen besonderer Aktionen abgezogen werden) und Skonti (die vom Rechnungspreis wegen schneller Zahlung abgezogen werden) zu berücksichtigen. Auch beachtet werden Jahresrückvergütungen, die sich nicht sofort auf den Kaufpreis auswirken, sondern erst am Jahresende nach Bestellmenge oder Umsatz berechnet und als Verrechnungsscheck oder in Waren vergütet werden.

Ein anderer wichtiger Punkt ist die Qualität der Ware. Denn wenn die Ware eines bestimmten Lieferanten sich auf Grund ihrer Eigenschaften nicht optimal in den Produktionsablauf einbinden lässt oder die Ware einfach nicht den Qualitätsansprüchen des Bestellers entspricht, muss ein anderes Produkt bestellt werden.

Weitere Aspekte sind die Lieferkonditionen (z.B. frei Haus oder ab Werk), die Lieferzeiten, die Zahlungsbedingungen (z.B. innerhalb von 14 Tagen) und ob ein Mindestbestellwert verlangt wird.

Wichtig ist auch die Rückverfolgbarkeit der Waren. Gerade bei Lebensmittel und der Ausweisung deklarationspflichter Zusatzstoffe ist es wichtig, dass die Produkte und deren Inhaltsstoffe einwandfrei zurückverfolgbar sind, damit der Besteller diese Informationen auf dem Speiseplan angeben kann.

Zusammenfassend kann man sagen das Preis und Qualität meistens die ausschlagebenden Faktoren sind. Die Systemgastronomie bietet ihren Gästen eine gutes Preis-Leistung-Verhältnis und die immer gleich hohe Qualität. Deswegen muss man bei einem Lieferantenwechsel darauf achten, dass sich keiner der beiden Faktoren Preis oder Qualität deutlich verschlechtert. Z. B. wenn ein Produkt bei einem anderen Lieferanten erheblich günstiger ist, dafür aber nicht von den Gästen angenommen wird oder im Produktionsablauf stark an Qualität verliert. Als Beispiel kann man panierte Conveniece-Produkte heranziehen: Wie verändert sich die Panade bei längerer Warmhaltezeit? Bleibt sie stabil oder löst sich die Panade vom Fleisch ab? Die Qualität darf bei der Lieferantenauswahl in der Systemgastronmie nicht leiden.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.